Einführung

Ich bin Eduardo Alexandre Miranda Pinto, geboren am Donnerstag dem 14. Januar 1971 um 08.40 Uhr in Lissabon.

Der Sohn von Nelson Ferreira Pinto und Maria Elizete Da Silva Miranda.

Meine ersten Kindheitserinnerungen sind von Escurquela-Sernancelhe (wo mein Vater aufwuchs) und Lordelo-Vila Real (Heimat meiner Mutter), meine ersten Erinnerungen von Lissabon sind von dem College “O Pimpolho”. 

Ich lag gerne in meinem Bett, in dem Haus in dem ich 13 Jahre alleine lebte, und dachte stundenlang nach.  Ich las in meiner Kindheit unwahrscheinlich viel, Walt Disney, Comics, Zeitungen, alle möglichen Bücher und ich lernte das Lesen alleine; ich fügte Wörter aneinander und sprach Phrasen laut aus, wenn ich im Badezimmer las. 

Als ich in die Grundschule “Externato Paula Vicenta” in Praça do Areeiro (heute Praça Francisco Sá Carneiro) eingeschult wurde, hatte ich einen Minderwertigkeitskomplex, alle meine Schulkameraden kamen aus reichen Familien, aber ich überwand dieses anfängliche Stigma und wurde einer der besten Schüler und Athleten in den 6 Jahren die ich dort verbrachte.

Ich studierte in Liceu Feminino Maria Amalia Vaz of Carvalho, wo ich mich meinem Studium allerdings wenig widmete, sondern mich lieber mit Fußballspielen amüsierte, mit Mädchen ausging, Zeit in der Bücherei verbrachte, Poesie schrieb und ein sehr beliebter Junge war. 

Am 15. September 1987 wurde ich (zusammen mit anderen Personen) verhaftet, für das Demonstrieren gegen eine Waffen Ausstellung am Internationalen Friedenstag, ich wurde jedoch durch eine Amnestie wieder freigelassen.   In dieser Zeit lernte ich die Umgebung von Lissabon kennen, alleine, wie ich es immer schon mochte. Die Buchläden, Musikläden, Konzerte von Portugiesischen Anarchopunkbands oder anderen Bands, die Gärten, die Miradouros, das Schloss, das Bairro Alto, ich sah mir alles an und lebte von den Eindrücken. 

In 1988 verließ  ich die Oberschule, und, ein Jahr später, 1989, überzeugte ich meinen Philosophie Professor das meine freidenkerischen Texte und Äußerungen durchaus zu verwirklichen sind, und ich trat der anarchistischen Kommune “Indianner Kommune”, welche heute Akkak heißt, bei. Ich arbeitete zusammen mit der Gruppe in Protestaktionen in Portugal, Frankreich, Holland und Deutschland; ich lernte Biolandwirtschaft und lebte zwei Monate in der Stadt Nürnberg, ich reiste in den genannten Ländern per Anhalter und gab überhaupt kein Geld aus.  Als das Projekt Ende des Jahres zu Ende kam, kehrte ich nach Lissabon zurück. In 1988 lebte ich mit meiner Freundin zusammen, mit der ich meine erste sexuelle Beziehung erlebte, und zwar in einem kleinen Bücherstand auf der Lissabon Büchermesse.  Als ich 28 Jahre alt war, nahm ich ein paar Züge von einer Haschisch Zigarette und empfand sofort schmerzhafte Symptome, ähnlich einem emotionalem “Gehirnsturm”, einer Herzattacke. Ich kämpfte mit aller Kraft dagegen an, überlebte und kehrte leidend nach Lissabon zurück. In jenem August fing meine Panikstörung mit Agoraphobie an, (http://de.wikipedia.org/wiki/Panikst%C3%B6rung), unter der ich bis heute leide. Vom Frühling 2002 bis zum August 2007 las ich hunderte von Bücher und schrieb in Notizbüchern. In 2004 erstellte ich einen Blog mit dem Namen Academia do Sohnho (Akademie der Träume) in Erinnerung an den Esprit der Gruppe, welche ich in der Maria Amália Schule gründete, und die denselben Namen trug.  In 2007 wurde ich Teil der Blogspot Domain und im Dezember 2007 erstellte ich diese Webseite mit eigenem Namen.

Es war Liebe auf den ersten Blick, in Escuquela, zwischen mir und meiner Cousine dritten Grades, Bárbara Ferreira, im August 1988, und ich glaube diese Liebe prägte meine poetischer Ader.

Im selben Jahr, bis Anfang 1990, lebte ich zusammen mit Ana Cristina Cardoso mit der ich viele gute Zeiten verbrachte.   

Von 1991 bis 1994 lebte ich bei meiner Mutter in Santo António da Caparica, an diese Zeit habe ich noch viele schöne Erinnerungen.

Am 14. Januar 1995 begann meine Beziehung mit Ana Margarida Pires Seixas, dies war ebenfalls eine bedeutende und reine Liebe. Nachdem ich diese Beziehung im Juni 1997 beendete, nahm ich mir vor das schönste Mädchen in Lissabon zu suchen, und ich fand Patricia Guerreiro mit der ich eine große Leidenschaft teilte. Ich schrieb ihr hunderte von Seiten, sie ist immer noch eine gute Freundin und sie brachte mich immer zum Lachen. 

Von 1997 bis 1999 verbrachte ich unzählige Nächte in Bairro Alto und nach meiner Liebesbeziehung mit Margarida hatte ich ungefähr 20 Freundinnen, aber ich konnte mich nie richtig an eine binden. 

Ich habe die Bindung zu meinem Vaterland verloren, und mit tiefer Wehmut erinnere ich mich an meine dichterische Kindheit. 

Besonderer Dank geht an meine treuen Freunde und die Unterstützung meiner Familie mütterlicherseits.

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